Strände

13 November 2025

Saunaabend / Nacktbaden in Schönbühl

Saunaabend 

Nächster Event: 14.11.25 "Nacht der Magie"




Sauna 🥵und Nacktbaden!!! Yeah, FKK Möglichkeiten auch in der Nähe von Bern

Endlich sind sie nach einer Sommerpause wieder zurück mit ihren beliebten «𝑺𝒂𝒖𝒏𝒂𝒂𝒃𝒆𝒏𝒅𝒆𝒏» für Nudisten und Freunde der Sauna. Freut euch auf klassische- und Show-Aufgüsse🥵 der Saunameister, die den Saunagang zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

Im Preis von CHF 78 des 𝔼𝕧𝕖𝕟𝕥-𝕋𝕚𝕔𝕜𝕖𝕥𝕤 ist inbegriffen:

🎫 Tageseintritt Sauna (inkl. NaturSolebad)
🌡 Klassische- und Show-Aufgüsse
🧆 Kleine Aufmerksamkeiten bei den Aufgüssen
🥤 Erfrischungsgetränk von Moonspring oder SUSU
🔥 Atemberaubende Feuershow in der Gartenanlage
💆‍♀️ Salzpeeling
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👉👉Ab 22.15 Uhr bis Mitternacht FKK Baden im Badebereich. Sauna und Dampfräume sind textilfrei. Zutritt ab 16 Jahren.
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Weitere Infos auf @solbadschoenbuehl

Internet: Solbad Schönbühl









NaturSolebad

Im Badebereich mit grosszügigen Innen- und Aussenbecken entspannen Sie im 35 Grad warmen NaturSole-Wasser. Ein Besuch des Textildampfbades fördert den Entspannungsprozess. Unsere grüne Parkoase bietet Erholung in mediterranem Ambiente.



Saunawelt

Geniessen Sie in der Sauna neben einer traditionellen finnischen Sauna eine Bio-, eine Erd-Feuer- und eine grosse Panorama-Aufgusssauna. Unser Saunagarten lädt zum Verweilen ein.






https://nudismusschweiz.blogspot.com/2023/10/saunaabend-in-schonbuhl.html?spref=tw 

21 Oktober 2025

Westschweizer gehen bedeckt in die Sauna, Deutschschweizer nackt!

21.10.2025

Bericht in 20minuten West-Schweiz

Veröffentlicht am 20. Oktober 2025, 18:41 Uhr

Wohlbefinden:

Westschweizer gehen bedeckt in die Sauna, Deutschschweizer nackt

Eine Umfrage zeigt einen regelrechten Röstigraben des Schwitzens: Deutschschweizer bevorzugen Nacktheit, Westschweizer behalten lieber die Badebekleidung an.

Bericht von Christine Talos, Anja Zobrist

Deutschschweizer schwitzen lieber nackt, Westschweizer bevorzugen mehr Diskretion. (Illustratives Bild aus dem FORTYSEVEN in Baden)

Gehen Sie manchmal in die Sauna? In Unterwäsche oder im Badeanzug? Die Schweizer sind in dieser Frage sehr gespalten, wie die Online-Umfrage „Wohlbefindenswelten Schweiz 2025“ der Fortyseven Therme Baden (AG) in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut GFS unter 1'010 Personen zeigt. Die Studie zeigt sogar einen regelrechten Röstigraben des Schwitzens.

60 % der Deutschschweizer geben an, in der Sauna lieber ganz nackt zu sein, während in der Westschweiz nur 13 % der Befragten auf Badeanzug oder Badeshorts verzichten. Mehr als die Hälfte bevorzugt Badeanzüge oder wickelt sich in ein Handtuch. Während in Zürich, Baden oder Luzern völlig nacktes Saunieren die Norm ist, ist es in Lausanne oder Genf eher tabu.

„Ich finde es unhygienisch.“

Dieses Phänomen stellt Dario, 35, fest, der seit 15 Jahren in Genf lebt. „Ich gehe regelmässig in die Sauna. Deutschsprachige sind im Allgemeinen nackt, französischsprachige deutlich weniger“, bemerkt er. Ihm gefällt Adams Outfit besser: „Ich finde es unhygienisch, im Badeanzug zu schwitzen.“ Caro, 34, aus Zürich, sieht das ähnlich: „Der Stoff ist unangenehm auf der Haut, und man schwitzt nicht gleichmässig.“

In der Romandie hingegen überwiegt das Bedürfnis nach Diskretion. „Ich finde es sehr peinlich, beim Schwitzen mit Fremden völlig nackt zu sein. Ich muss zumindest meinen Bikini anbehalten“, erklärt Marie, 28, aus Freiburg. Dasselbe gilt für Alexandre, 58, aus dem Waadtland: „Ich behalte lieber meinen Badeanzug an; Ich möchte nicht, dass mich jemand nackt sieht.“

Man muss dazu sagen, dass in der Deutschschweiz Nacktheit zu einem authentischen Spa-Erlebnis gehört und die Menschen weniger prüde sind. Saunen und Dampfbäder sind zudem beliebt, insbesondere bei urbanen Paaren unter 40. In der Westschweiz hingegen stehen Ästhetik, Architektur und Licht im Vordergrund. Wohlbefinden dreht sich weniger um Schwitzen und Dampfdüsen, sondern mehr um Massagen, Düfte und Design, so das Ergebnis der Studie.

Die Sauna nach finnischer Art

Fast alle Finnen gehen regelmäßig in die Sauna – doch ihre Art, dies zu tun, unterscheidet sich stark von der Schweiz. Dort ist man nicht prüde – Familie und Freunde kennen sich nackt und gehen gemeinsam in die Sauna, ohne sich zu schämen. In öffentlichen Saunen schwitzen Frauen und Männer jedoch in der Regel getrennt. „Wenn es keine getrennten Bereiche gibt, gehen die Frauen zuerst in die Sauna, dann übernehmen die Männer“, erklärt Saunabauer Marko Tattari, selbst Finne. Außerdem zwingen sich die Nordländer nicht, eine bestimmte Zeit lang zu schwitzen. Sie hören lieber auf ihren Körper: „Wenn du dich nach fünf Minuten unwohl fühlst, musst du gehen. Ansonsten kannst du 20, 30 Minuten oder auch länger bleiben.“



Nochmals die gleiche Umfrage in einem anderen Artikel von 20Min



https://nudismusschweiz.blogspot.com/2025/10/westschweizer-gehen-bedeckt-in-die.html?spref=tw

13 Oktober 2025

Mitternachtssauna / Nacktbaden KSS Schaffhausen

Nacktbaden und Sauna in Schaffhausen

Nächste Veranstaltung: 7.11.2025 "Erntedank"

11. Januar 25 "Frühlingsfrische Oase"


Bericht vom 1.4.2022
Im KSS Schaffhausen finden regelmässig die Mitternachtssauna mit Nacktschwimmen im grossen Hallen- und Aussenbad statt. Wir waren gestern da. Ca. 40 Teilnehmer geniessen einen tollen Abend unter Saunisten und Nudisten. Das Essen heute Abend rund um das Thema "Kirschenblüten" schmeckt sehr gut und es gibt nicht zu wenig, im Gegenteil. Die Getränke sind ebenfalls im Preis  inbegriffen, Weisswein, Prosecco, Mineral, verschiedene Tees und Orangensaft. Das Team ist sehr freundlich und hilfsbereit. Die Aufgüsse werden in der grossen Blocksauna zelebriert und dies immer passend zum Thema. Das Nutzen des Hallenbads ist ein Highlight. Die interessante Rutsche und der Aussenbereich können ebenfalls nackt genutzt werden. Insgesamt stehen 4 Saunen (Blockhütte, Bio-Sauna, finnische Sauna, Fass-Sauna) zur Verfügung und dazu noch ein Dampfbad.


Ganzer Wellnesspark und Ausschwimmkanal exklusiv für Teilnehmer reserviert
Thematische Aufgüsse und Anwendungen
CHF 55.00 inkl. auf das Thema abgestimmter Apéro riche & Getränke, exkl. Eintritt  (Abos, Wertkarten gültig)
20:00 Uhr Eventstart – Begrüssung – Willkommensapéro
20:45 Uhr 1. Aufguss passend zum Thema
21:15 Uhr Eröffnung Buffet – Diverse Häppchen, Speisen & Getränke
22:00 Uhr Hallenbad & Ausschwimmkanal – zur exklusiven und nackten Nutzung offen
22:45 Uhr 2. Aufguss passend zum Thema
23.45 Uhr 3. Aufguss passend zum Thema
01:00 Uhr Ende Sauna Event
Mehr Infos auf

Link zur Webseite: Mitternachtssauna Schaffhausen























10 Oktober 2025

Nacktbaden und Sauna in Bad Schinznach

Ein regelmässiger Anlass für Nudisten! FKK im Bad Schinznach

Jeden letzten Freitag im Monat findet der Event "Zauberwelten" im Bad Schinznach statt😍. Das Nacktbaden🏊‍♂️ und Saunieren🧖🏼‍♂️ geht um 22 Uhr los und dauert bis 01.00 Uhr. Ein regelmässiger Besucher hat mir folgendes berichtet: (Zitat) Es gibt zwei Handtücher und man kann Saunieren und draussen Nacktbaden, dies auch im Whirlpool und im Kaltwasserbecken. Drinnen gibt's ein Buffet mit Essen und Trinken, so viel man will, dazu auch Sekt zum Anstossen 😎. Ist immer sehr gemütlich und ein entspannter Abschluss des Monats (Zitat Ende). Da es sich um einen späten Beginn des Anlasses handelt, sind eher auch jüngere Generationen bei diesem Anlass anzutreffen. Weitere Infos auf

Nächster Anlass: Freitag, 31.10.2025



https://shop.bad-schinznach.ch/tickets/template/8179/?
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auch auf Instagram: https://www.instagram.com/bad_schinznach/



Aktuelle Termine / Verpflegungsplan








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21 September 2025

Aufregung um die Werdinsel

12.7.25

FKK-Fans wehren sich gegen Blüttlerverbot
Nacktbader verteidigen den «schönsten Zipfel von Zürich»

Eine Petition fordert ein Nacktbade-Verbot auf der Stadtzürcher Werdinsel. Was dies bei den Badenenden auslöst und wieso sie nackt in die Limmat steigen – eine Reportage aus Höngg.

22 Grad Celsius zeigt das Thermometer in der Limmat. Sechs Kilometer unterhalb des Zürichsees teilt die Werdinsel in Zürich-Höngg den Stadtfluss. Im untersten Spitz dieser Insel trifft sich an wärmeren bis heissen Tagen die Zürcher Nackt-Community – zwischen Bäumen und Büschen, Wasser und Wiese. 

Seit 17 Jahren kommt Timo (49) an den «schönsten Zipfel», wie er die FKK-Ecke auf der Werdinsel nennt. «Nackt an einem so schönen Ort sonnenbaden ist wie Ferien», erklärt er. Was er und viele andere Männer und Frauen hier machen, ist für ihn das «Normalste» der Welt. «In der Badi spielt der Körper und wie er aussieht eine viel zentralere Rolle», sagt er – und lacht. So, als sei er stolz darauf, was hier über die letzten Jahrzehnte entstanden ist, denn: «Am Letten tragen sie irgendwelche Fummel für 300 Franken und trinken Prosecco – hier bleiben wir entspannt.» Zu entspannt? 


Petition fordert FKK-Verbot

Seit Tagen flattert ein Petitionsbrief von anonymen Absendern aus der Nachbarschaft in die Briefkästen des umliegenden Quartiers (Blick berichtete). Die Forderung: Der Nacktbadebereich soll weg, denn mehrfach seien sexuelle Handlungen beobachtet worden. Weiter sei der Nacktbereich «ausschliessend». Familien besuchten diesen Bereich deshalb nicht, so der Vorwurf.

Nacktbader Timo findet die Petition «lächerlich». Der FKK-Bereich auf der Werdinsel ist seit Jahren klar definiert und beschildert. Bäume und Büsche verhindern einen direkten Blick aus dem Wohnquartier auf den Nacktbereich. Wer Nacktheit nicht sehen will, braucht keine Umwege nehmen zu müssen. Dass die Nachbarschaft diesen «Nackt-Zipfel» auf dem Kieker hat, kann Timo nicht verstehen. «Dieser Ort bietet allen Menschen der Stadt ein Stück körperliche Freiheit.» 


«Der Cruiser-Verein ist dort drüben im Wald», sagt er und zeigt auf das etwa fünfzig Meter entfernte Wäldchen. Mit Cruisern sind diejenigen gemeint, die hier Sex haben – ein offenes Geheimnis am Zipfel. «Ich nehme sie nicht wahr und wenn, dann stören sie nicht», sagt Timo. Dass die Werdinsel nicht nur fürs Nacktbaden, sondern auch für Sex im Freien bekannt ist, ist in der Stadt kein Geheimnis. Die Stadtpolizei Zürich verzeichnete seit 2022 fünf Anzeigen wegen sexuellen Handlungen auf der Werdinsel. Ein Störfaktor für die Nackten auf der Insel seien die Cruiser nicht, solange jede und jeder in Ruhe gelassen werde, findet Timo. 


Zürich brauche Nacktheit

Etwas versteckt vor den Böötlern auf der Limmat sitzt Lars Baumgartner (43), hinter der Uferböschung, auf seinem Badetuch – wie alle anderen ohne Badekleidung. «Der Körper ist hier ein Bestandteil, aber hier auf der Werdinsel steht er nicht im Fokus – das geniesse ich sehr.» Wie sein Körper oder der von anderen aussieht, darüber macht er sich keine Gedanken. Dass sich manche Menschen vor der Nacktheit schämen, kann er nachvollziehen, aber: «Zürich ist offen und divers. Ein Ort wie die Werdinsel ist wichtig für diese Stadt.» 

Der 43-jährige Jurist schätzt es, dass die Werdinsel nicht ein mit Sichtschutz abgeriegelter FKK-Bereich ist wie andernorts. «Wir sind hier und die anderen dort – das hat bisher sehr gut funktioniert.» Klar gebe es an Wochenenden, wie an anderen Badeorten auch, Gruppen mit Musikboxen, erzählt er. «Aber normalerweise herrscht hier Ruhe und Frieden.» Wer hierhin komme, sei willkommen – mit oder ohne Kleidung, homosexuell oder hetero. Während der Werdinsel-FKK-Bereich früher noch ein Hotspot für homosexuelle Männer gewesen sei, beobachte er seit Jahren einen steigenden Zulauf von Frauen oder Hetero-Paaren, so Baumgartner. 

Auch Eva (33) und ihr Partner Adrian (39), ihre Namen sind geändert, sie wollen anonym bleiben, finden lobende Worte über ihren Badeplatz. Die beiden kommen im Sommer einmal die Woche gemeinsam hierhin. Sie beschreiben den Zipfel als einen Ort «ohne Scham» – mit einer friedlichen und ruhigen Atmosphäre mitten in der Limmat. «Klar, zu Beginn als Adrian mich das erste Mal mitnahm, war es ungewohnt, sich so nackt in der Öffentlichkeit zu bewegen, aber das hat sich gelegt», erklärt Eva. 

Timo badet seit 17 Jahren am «schönsten Zipfel der Stadt Zürich», dem unteren Bereich der Werdinsel.

Etwa zwölf Fussballfelder gross ist die Werdinsel im Quartier Höngg an der Stadtgrenze. Auf rund einem Viertel der Fläche ist das Nacktbaden erlaubt und geregelt.

Lars Baumgartner schätzt die Ruhe und Natur im FKK-Bereich und findet, dass ein solch «freier» Ort zum Geist der offenen Stadt Zürich gehöre.

Eva und Adrian baden im Sommer jede Woche gemeinsam am «Zipfel». Dass Eva nicht nur positive Erfahrungen machte, sei kein Grund, nicht mehr zu kommen.

In einer anonymen Petition fordern Nachbarn aus dem Quartier die Schliessung des Nacktbereichs.

In einer Blick-Umfrage sagte die Hälfte der 7500 Personen, dass sie Nacktbadebereiche unterstützen und gegen ein Verbot sei.

Der FKK-Bereich erfreut sich grosser Beliebtheit.

Link zum Bericht: Artikel im Blick


9.7.25

«Das ist eine Ungerechtigkeit!»
Hier geht es Nacktbadern jetzt an den Kragen

Schweizer Nacktbader unter Druck: In Yvonand VD wurden sie vom Strand verbannt, in Zürich fordern Anwohner per Petition ein Verbot beim beliebten FKK-Hotspot Werdinsel. Und in Österreich wächst die Sorge vor einem Ansturm nackter Schweizer Touristen.

Artikel: BLICK


Sie wollen ihr Paradies nicht aufgeben. In Yvonand VD ist das Nacktbaden seit April offiziell verboten. Doch der Strand «Petit Amérique» am Neuenburgersee gilt in der FKK-Szene als beliebter Treffpunkt – als einer der letzten Orte in der Region, an denen das Baden ohne Textilien bisher stillschweigend toleriert wurde. Entsprechend wenig Eindruck macht das Verbot auf die Stammgäste.

«Für uns ist das eine Ungerechtigkeit», sagte Besucherin Malou der Neuenburger Zeitung «Arcinfo». Auch bei Phil, der schon seit 15 Jahren am Strand badet, sorgt das Verbot für Unmut. Der Ort sei für ihn «ein kleines Stück Paradies», und er hofft, dass die Gemeinde ihre Meinung noch ändert.
«Unangenehme Situationen»
Doch die Aussichten sind düster. Die Gemeinde begründet das Verbot damit, dass das Nacktbaden in der Region zwar lange toleriert worden sei, sich die Situation zuletzt aber verändert habe. «Viele Bürger und Besucher haben uns von sehr unangenehmen Situationen berichtet», teilt die Verwaltung mit.

Bei den Nacktbadern in Yvonand sorgt das für Unverständnis. Sie fühlen sich zu Unrecht bestraft – wegen einer kleinen Minderheit, die sich danebenbenommen habe, wie selbst angereiste Besucher aus Frankreich betonen.

Petition in Zürich
Nicht nur in Yvonand geraten Nacktbaderinnen und -bader unter Druck. Auch in Zürich wurde diese Woche eine Petition lanciert, die den Nacktbereich auf der Werdinsel abschaffen will. In einem Schreiben an das Zürcher Stadtpräsidium heisst es: «Wir Anwohner und Anwohnerinnen der Werdinsel stören uns am Nacktbereich und fordern dessen Schliessung.»

Die Atmosphäre dort sei «ausschliessend», heisst es weiter. Familien würden den Bereich meiden, zudem nehme der Nacktbereich rund die Hälfte der Insel ein – das sei zu viel. Auch seien wiederholt sexuelle Handlungen beobachtet worden.

Der Brief wurde jedoch anonym verfasst – ob er tatsächlich von Anwohnenden stammt, lässt sich nicht verifizieren. Einen Problemdruck scheint es allerdings tatsächlich zu geben: Auf der Werdinsel kam es seit 2022 zu fünf Anzeigen wegen Exhibitionismus. Darüber berichtete auch der «Tages-Anzeiger». Ein Polizeisprecher sagt, dass Sex im Freien zwar nicht grundsätzlich verboten sei – wenn man sich aber durch sexuelle Handlungen gestört fühle, könne man Anzeige wegen sexueller Belästigung erstatten. 

Lieber ins Ausland ausweichen?
Da Nudisten hierzulande nicht überall willkommen sind, weichen sie gerne in die Nachbarländer aus. In Genf kann man etwa einfach an das französische Seeufer fahren, wo es einen beliebten FKK-Strand gibt.
In Österreich fürchtet man sich sogar vor FKK-Touristen aus der Schweiz. In Bregenz am Bodensee wurde kürzlich entschieden, dass in einem abgegrenzten Bereich offiziell nackt gebadet werden darf. 

Im Vorfeld hatte die Erlaubnis für Aufregung gesorgt: Die Zone grenzt direkt an ein geschütztes Naturgebiet, in dem etwa das seltene Bodensee-Vergissmeinnicht blüht. Umweltschützer warnen vor einer übermässigen Beanspruchung – und vor Nacktbade-Tourismus aus der Schweiz. «Die Schweizer, die gerne nackt baden, würden dann nach Bregenz kommen. Und dann wäre das Gebiet sehr wohl belastet», argumentierte eine Umweltorganisation.


https://nudismusschweiz.blogspot.com/2025/07/petition-in-zurich-gegen-nacktbaden.html?spref=tw

18 September 2025

Spencer Tunick in der Schweiz

18.9.25

Nächster Anlass / nächste Installation: Antarktis 2026

Information / Anmeldung


Spencer Tunick in der Schweiz im Jahr 2007 auf dem Aletschgletscher

In der Mitte des grössten Gletschers Europas sind mehrere hundert nackte Menschen versammelt. Frauen und Männer liegen, in fötaler Position zusammengerollt, dicht nebeneinander. Diese zarten Wesen scheinen sich von dem Eisungeheuer wiegen zu lassen, das sie in seinen Pranken empfängt. Die Hautfarbe steht im Gegensatz zu den grauen und gestreiften Nuancen der Gletscherspalten, so dass man meinen könnte, die Leiber dienten als Pflaster für Wunden, die dazu verurteilt sind, ständig zu wachsen. Die Verletzlichkeit der Körper wird hier durch das Gefühl der Kälte auf der nackten Haut und durch die Weite der Landschaft betont, die diesen menschlichen Rhombus umgibt.

Spencer Tunick (*1967), der in New York geboren wurde und dort lebt, entwickelt seit 1992 eine Tätigkeit, die auf der Darstellung des nackten Körpers im Freien, hauptsächlich in urbanen Räumen, beruht. Sein künstlerisches Vorgehen fokussiert auf die Veränderung der Landschaft durch den Körper und sucht die verborgenen Gegensätze zwischen Natur und Kultur auszudrücken, indem er eine Kontinuität und Verbindung zu Bereichen herstellt, die in den 1970er-Jahren in den Vereinigten Staaten von der Land Art und der Performance-Kunst entwickelt wurden. Er realisiert ephemere lebende Installationen im grossem Massstab – bis zu 18'000 Teilnehmende in Mexico (2007) –, die er mittels Fotografie und Video dokumentiert. So setzt er sich mit dem Platz des Menschen in der Umwelt auseinander und stellt die Frage nach der Scham im öffentlichen Raum. Da er zu Beginn seiner Karriere mehrmals in den Vereinigten Staaten verhaftet wurde, begab er sich bald ins Ausland, um seine Installationen zu schaffen. Sein erstes Schweizer Werk entstand 1999 für die Art Basel.

VIDEO zum Anlass: 











Spencer Tunick (*1967), Switzerland, Aletsch Glacier 4 (Greenpeace), 2007, Farbfotoabzug C-Print, montiert zwischen zwei Plexiglasscheiben (1/6), 121.9 x 152.4 cm, Kunstmuseum, Sitten, Inv. BA 3019



Frühere Aktionen von Spencer Tunick

Link zu seiner Webseite: www.spencertunick.com

VIDEO auf YOUTUBEin Kolumbien




https://nudismusschweiz.blogspot.com/2024/09/spencer-tunick-in-der-schweiz.html?spref=tw

Nacktbaden und Sauna / Mitternachtssauna im Vitalwerk Waldshut

Nacktbaden und Sauna im Vitalwerk Waldshut Jeden 1. Freitag im Monat.  Jeden 1. Freitag im Monat. 10.10.2025 07.11.2025 05.12.2025 02.01.202...

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