Strände

21 September 2026

Die Nacktionalmannschaft

17.9.26

Interessante Protestaktion aus Deutschland. 

Im Mai 2026 fand das letzte Spiel statt. Das nächste findet am 26. September 2026 statt.

„Arschkarte“ für Fifa und Funktionäre

Nackt-Kick gegen den Kommerz in Herne

01.05.2026 · 19:50 Uhr

Statt Shorts und Trikots trugen die mehr als 25 Nackten im Kader nur die mit Farbe aufgepinselten Rückennummern auf dem bloßen Rücken - und klare Protestbotschaften. Noch vor Anpfiff der Partie gegen die bekleideten Gegner - ebenfalls engagierte Laienkicker aus dem Ruhrpott - hatten die Nackten sich markige Slogans gegen den Weltverband FIFA und die anstehende Fußballweltmeisterschaft auf den Rücken malen lassen.







„Arschkarte“ für FIFA und Funktionäre

Denn: „Die Nacktionalmannschaft ist auch eine Kunstaktion, ein Protest gegen den Kommerz im Fußball“, sagt der Initiator und Erfinder der hüllenlosen Mannschaft, Gerrit Starczewski. Es gehe dieses Mal um eine Auseinandersetzung mit der anstehenden Weltmeisterschaft in den USA und den Machtstrukturen rund um das Turnier. Einer FIFA, die einem US-Präsidenten Trump einen Friedenspreis überreiche, wolle man damit „einfach mal die Arschkarte zeigen“, erklärte Starczewski. „Da geht es doch nicht mehr um Fußball, sondern nur noch um Geld“, so seine Kritik.

Nackt vor Rekordkulisse: 2700 Tickets verkauft

Vor elf Jahren hatte Starczewski erstmals eine nackte Mannschaft zusammengetrommelt, seither findet das hüllenlose Spektakel regelmäßig und möglichst zweimal im Jahr statt. Zuvor hatte der Fotograf und Künstler bereits auf Musikfestivals mit Gruppenfotos voll nackter Menschen Zeichen gegen falsche Schönheitsideale und Konsum setzen wollen. „Das wollte ich irgendwie mit meiner Fußballleidenschaft verbinden“, erklärt der 39-jährige Fan des VfL Bochum, wie es zur Idee der nackten Fußballer kam.

Instagram Konto: Nacktionalmannschaft

Die Nacktionalmannschaft gegen die PottOriginale All Stars… und gemeinsam gegen die FIFA und die QATAR WM!

Auf  der  Hagenbecker  Bahn  der  Ballfreunde  Bergeborbeck  in  Essen  spielte  die Nacktionalmannschaft   gegen   die   PottOriginale   All   Stars.   Wir   Ruhrgesichter wurden  Zeuge  von  allem,  was  guten  Fußball  ausmacht:  Großer  Sport,  Kampf, Fairness,    rassige    Zweikämpfe,    Freundschaft,    Bratwurstbratkunst,    trinkfeste Geselligkeit,   Respekt.   Nicht   dabei   waren   das   große   Geld,   der   Kölner   Keller (obwohl  gelegentlich  der  Videobeweis  gefordert  wurde,  allerdings  hätte  auf  dem Video  so  viel  verpixelt  werden  müssen,  dass  der  Ball  nicht  mehr  zu  sehen gewesen  wäre),  Korruption,  Starallüren.  Auch  die  Menschenrechte  wurden  nur ganz selten verletzt und wenn, dann im Kampf um den Ball ;). Während  in  Qatar  für  das  niedere  Fußballvolk  striktes  Alkoholverbot  gilt  (außer für   die   Bessermenschen   in   den   Logen,   die   dürfen   sich   von   Allah   und   der Herrscherfamilie  ungesehen  die  Hucke  volllaufen  lassen),  war  davon  in  Essen keine  Spur.  Tatsächlich  wurde  auch  im  Gegensatz  zu  den  mit  Blut  gebauten  WM Stadien   in   Qatar   der   Fußballtempel   der   Ballfreunde   Bergeborbeck   nicht aufwändig   künstlich   heruntergekühlt,   er   war   auf   ganz   natürliche   Weise novemberkalt  und  hielt  eine  für  Nacktsport  herausfordernde  Temperatur  von  rund 4°C. Doch es galt: „Das System ist krank – wir ziehen blank.“ Initiator  Gerrit  Starczewski  setzte  mit  dem  Fußballspiel  gemeinsam  mit  seinen Pölern  und  Pölerinnen  ein  klares  Zeichen,  dass  vor  Anpfiff  auch  von  den  Rücken der Kicker ablesbar war.

Angesichts   der   Streits   um   bunte   Kapitänsbinden   bei   der   WM   möchte   der Regelkunde  –  Expertenrat  unserer  Ruhrgesichter  Redaktion  darauf  hinweisen, dass  die  FIFA  Statuten  zwar  politische  Botschaften  auf  der  Kleidung  verbieten, der  BOYCOTT  QATAR  Schriftzug  der  Nacktionalmannschaft  jedoch  regelkonform wäre: Denn es gab ja keine Kleidung…Und  so  war  der  Fußballnachmittag  in  Essen  pünktlich  einen  Tag  vor  der  Eröffnung der  Korruptionsspiele  in  Qatar  eine  gelungene  Kunstaktion,  WM  –  Boykottaufruf und  ein  Zeichen  gegen  die  Kommerzialisierung  des  Fußballs;  eine  aufbegehrende Demonstration,   ein   Mittelfinger   in   Richtung   der   „Fußballbasierten   Infantino Finanz  Agentur“  (FIFA).  Außerdem  gab  es  lecker  Bratwurst,  reichlich  Bier  und einen  schönen  Nachmittag  mit  Ruhrpottkultur.  Denn:  Wo  bitte  sonst  auf  diesem schönen  Erdenrund  sollte  ein  solches  Gekicke  stattfinden,  wenn  nicht  im  Herzen des  Ruhrgebietes.  Wo  sonst  sollten  Kicker  mit  dem  nackten  Arsch  über  Asche rutschen. In München etwa? 

So   wurde   am   Samstagnachmittag   Nacktheit   ein   Symbol   der   Freiheit   gegen Menschenrechtsverletzungen  und  auch  gegen  das  (Nicht-)Verhalten  des  DFB  und der  Profispieler  über  zu  späte,  zu  vorsichtige  Lippenbekenntnisse  hinaus.  Initiator Gerrit: „Meine Spieler zeigen jedenfalls Eier, im Gegensatz zum DFB“. Der  FIFA  die  Arschkarte  gezeigt  hat  nicht  nur  die  Nacktionalmannschaft,  sondern auch  die  PottOriginale  All  Stars  mit  Titan  im  Tor  und  Mohammed  Mohammed,  der tatsächlich  das  gesamte  Gekicke  über  ein  Bier  auf  dem  Kopf  balancierte.  Nur gelegentlich  gab  es  grobe  Bierfouls,  so  dass  der  vorbildliche  Linienrichter  Tanki schnell mit einem Fläschchen zur Hand war, um das Kopfbier wieder aufzufüllen. 

Auf  der  Hagenbecker  Bahn  der  Ballfreunde  Bergeborbeck  in  Essen  spielte  die Nacktionalmannschaft gegen die PottOriginale All Stars. Wir Ruhrgesichter wurden  Zeuge  von  allem,  was  guten  Fußball  ausmacht:  Großer  Sport,  Kampf, Fairness,    rassige    Zweikämpfe,    Freundschaft,    Bratwurstbratkunst,    trinkfeste Geselligkeit,   Respekt.   Nicht   dabei   waren   das   große   Geld,   der   Kölner   Keller (obwohl  gelegentlich  der  Videobeweis  gefordert  wurde,  allerdings  hätte  auf  dem Video  so  viel  verpixelt  werden  müssen,  dass  der  Ball  nicht  mehr  zu  sehen gewesen  wäre),  Korruption,  Starallüren.  Auch  die  Menschenrechte  wurden  nur ganz selten verletzt und wenn, dann im Kampf um den Ball ;). Während  in  Qatar  für  das  niedere  Fußballvolk  striktes  Alkoholverbot  gilt  (außer für   die   Bessermenschen   in   den   Logen,   die   dürfen   sich   von   Allah   und   der Herrscherfamilie  ungesehen  die  Hucke  volllaufen  lassen),  war  davon  in  Essen keine  Spur.  Tatsächlich  wurde  auch  im  Gegensatz  zu  den  mit  Blut  gebauten  WM Stadien   in   Qatar   der   Fußballtempel   der   Ballfreunde   Bergeborbeck   nicht aufwändig   künstlich   heruntergekühlt,   er   war   auf   ganz   natürliche   Weise novemberkalt  und  hielt  eine  für  Nacktsport  herausfordernde  Temperatur  von  rund 4°C. Doch es galt: „Das System ist krank – wir ziehen blank.“ Initiator  Gerrit  Starczewski  setzte  mit  dem  Fußballspiel  gemeinsam  mit  seinen Pölern  und  Pölerinnen  ein  klares  Zeichen,  dass  vor  Anpfiff  auch  von  den  Rücken der Kicker ablesbar war: FUCK YOU FIFA. BOYCOTT QATAR. Angesichts   der   Streits   um   bunte   Kapitänsbinden   bei   der   WM   möchte   der Regelkunde  –  Expertenrat  unserer  Ruhrgesichter  Redaktion  darauf  hinweisen, dass  die  FIFA  Statuten  zwar  politische  Botschaften  auf  der  Kleidung  verbieten, der  BOYCOTT  QATAR  Schriftzug  der  Nacktionalmannschaft  jedoch  regelkonform wäre: Denn es gab ja keine Kleidung…Und  so  war  der  Fußballnachmittag  in  Essen  pünktlich  einen  Tag  vor  der  Eröffnung der  Korruptionsspiele  in  Qatar  eine  gelungene  Kunstaktion,  WM  –  Boykottaufruf und  ein  Zeichen  gegen  die  Kommerzialisierung  des  Fußballs;  eine  aufbegehrende Demonstration,   ein   Mittelfinger   in   Richtung   der   „Fußballbasierten   Infantino Finanz  Agentur“  (FIFA).  Außerdem  gab  es  lecker  Bratwurst,  reichlich  Bier  und einen  schönen  Nachmittag  mit  Ruhrpottkultur.  Denn:  Wo  bitte  sonst  auf  diesem schönen  Erdenrund  sollte  ein  solches  Gekicke  stattfinden,  wenn  nicht  im  Herzen des  Ruhrgebietes.  Wo  sonst  sollten  Kicker  mit  dem  nackten  Arsch  über  Asche rutschen. In München etwa? So   wurde   am   Samstagnachmittag   Nacktheit   ein   Symbol   der   Freiheit   gegen Menschenrechtsverletzungen  und  auch  gegen  das  (Nicht-)Verhalten  des  DFB  und der  Profispieler  über  zu  späte,  zu  vorsichtige  Lippenbekenntnisse  hinaus.  Initiator Gerrit: „Meine Spieler zeigen jedenfalls Eier, im Gegensatz zum DFB“. Der  FIFA  die  Arschkarte  gezeigt  hat  nicht  nur  die  Nacktionalmannschaft,  sondern auch  die  PottOriginale  All  Stars  mit  Titan  im  Tor  und  Mohammed  Mohammed,  der tatsächlich  das  gesamte  Gekicke  über  ein  Bier  auf  dem  Kopf  balancierte.  Nur gelegentlich  gab  es  grobe  Bierfouls,  so  dass  der  vorbildliche  Linienrichter  Tanki schnell mit einem Fläschchen zur Hand war, um das Kopfbier wieder aufzufüllen. VfL    Jesus    musste    leider    krankheitsbedingt    daheim    bleiben,    eine    herbe Schwächung  für  die  All  Stars,  Spieler  für  die  Position  hängende  Spitze  gab  es aber  auch  so  genug,  auch  wenn  die  Temperaturen  auch  hier  Tribut  gefordert haben  dürften.  BA  und  Schalke  Lennart  hatten  ihre  Teams  top  vorbereitet  und schrien  ihre  Kloppertruppen  von  der  Seitenlinie  nach  vorn  und  am  Spielfeldrand ließ  Glockenhorst  die  Glocken  läuten.  Kurz:  Fußballkultur  vom  Allerfeinsten,  auch die  Kicker  mit  Raucherlunge  gaben  alles  und  der  Schiedsrichter  wurde  zum „Collina  vonne  Hagenbecker  Bahn“.  Grundsätzlich  galt  die  Regel:  Eingewechselt wird erst, wenn der Einwechselspieler aufgeraucht hat.

Gegen  die  Kälte  half  zwischenzeitlich  Gulaschsuppe  aus  der  Dose.  Auf‘m  Platz. Und  die  nächste  isotonische  Biererfrischung  war  auch  für  die  Schnapper  nie  weit entfernt. An  Gerrit  und  die  bekleideten  und  nackerten  Damen  &  Herren  auf  und  neben dem     Platz:     Unseren     größten     Respekt     habt     Ihr     Euch     mit     dieser erinnerungswürdigen  Aktion  redlich  verdient.  Herzlichen  Dank  dafür.  Wer  braucht da noch korruptes Wüstengekicke?  Dennoch   gab   es   -wie   das   beim   modernen   Fußball   üblich   ist-   auch   auf   der Hagenbecker  Bahn  unschöne  Szenen.  So  musste  zur  Erheiterung  aller  das  Spiel kurzzeitig  unterbrochen  werden,  da  Gockenhorst  mit  seinem  Rolli  als  Flitzer  den Platz  überquerte,  BA  &  Schalke  Lennart  lieferten  sich  hitzige  Wortduelle  an  der Seitenlinie und zwischenzeitlich wurde die Eckfahne entführt ;). Ach ja: Ein Ergebnis gab es auch. Interessierte nur niemanden.



Beitrag WDR

















Beitrag NTV: Link zu NTV

Webseite der Nacktionalmannschaft

Aussschnitt aus der Süddeutschen Zeitung

Oer-Erkenschwick

Protestaktion: Nackte Fußballer in Oer-Erkenschwick

Aus Protest gegen die aus ihrer Sicht zunehmende Kommerzialisierung des Profifußballs treten am Sonntag (14.00 Uhr) in Oer-Erkenschwick zwei Mannschaften nackt...

Oer-Erkenschwick (dpa) - Aus Protest gegen die aus ihrer Sicht zunehmende Kommerzialisierung des Profifußballs treten am Sonntag (14.00 Uhr) in Oer-Erkenschwick zwei Mannschaften nackt gegeneinander an. Organisator der Partie im Stimberg-Stadion am nördlichen Rand des Ruhrgebiets ist der Künstler Gerrit Starczewski, der jeden Teilnehmer im Anschluss per Urkunde zum offiziellen Nacktionalspieler ernennen will. „Mit meinen Nackt-Aktionen will ich außerdem ein Zeichen für Vielfalt und Natürlichkeit und gegen die Abhängigkeit und Beeinflussung sozialer Medien und falscher Schönheitsideale setzen“, sagt der 34-Jährige. „Das System Fußball ist krank, darum ziehen wir alle blank.“


Die nackten Körper sollen aus Sicht von Starczewski für Natürlichkeit und Authentizität stehen - und damit für Eigenschaften, die nicht auf den modernen Fußball zuträfen. Bislang haben sich 20 Interessierte bei Starczewski für das Spiel angemeldet. Er warnt die Teilnehmer bereits jetzt davor, beim Torjubel ein Trikot anzuziehen. Dies würde sofort mit einem Platzverweis geahndet, erzählt er scherzhaft. Zuschauer dürfen aufgrund der Corona-Situation nicht kommen.

Artikel in der SZ

















https://nudismusschweiz.blogspot.com/2026/09/die-nacktionalmannschaft.html

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