Die einzige Plattform für Schweizer Nudisten, die gerne Nacktbaden/FKK betreiben und sich für nackte Aktivitäten und Infos in der Schweiz interessieren. Hier hat das Nacktsein auch ohne Zensur seinen Platz. Beste Übersicht im BLOG auf Laptop/Notebook/Desktop!
Gruppe auf Instagram: @nackte.schweiz
Frank ist nicht nur der Überzeugung, dass Nudismus die gewünschte Freiheit mit sich bringt, er zeigt dies auch in seinen Bildern aus seiner Heimat. Zitat: "Freiheit wird für mich immer wichtiger. Und dafür bin ich jeden Tag sehr dankbar".
Dankbar sein gehört definitiv auch dazu. Dankbar auf dieser Erde sein zu können und das Leben so beschreiten zu können, wie man es will und auch braucht.
Frank teilt mit uns regelmässig seine Ausflüge in die Natur und dies zusammen mit seinem 4beinigen Begleiter. Oftmals schon in frühen Morgenstunden sehen wir die beiden "Early Birds" wie sie die ruhige Zeit zusammen geniessen. Die Schönheit des Naturismus spiegeln sich sehr gut in Frank's Bildern.
Vielen Dank Frank für deinen tollen Beitrag.
https://www.instagram.com/frank_von_wartensee/
Hier am Schlossweiher verbringt Frank gerne seine wertvolle Zeit
Mit diesen Informationen möchte ich allen Nudisten helfen, die den Nudismus in ihre Ferienpläne/Ausflugspläne integrieren möchten. Oder eben mal nur einen Ausflug spontan planen, wenn sie sich gerade in einer bestimmten Region befinden.
Die folgenden Webseiten sind eine Auswahl aus dem Internet, die nach meinem Dafürhalten auch was hergeben, d.h. qualitativ und quantitativ gut sind.
Frankreich, Katalonien (Spanien) und die Britischen Inseln habe für ihr Land, für ihre Region eigene gute Webseiten entwickelt.
Eine einfache Webseite mit vielen Informationen und dies für die ganze Welt.
Steuerung der Seite läuft über die farbigen oberen Balken. Die Welt ist so in Regionen aufgeteilt.
Nudebeachmap.com
Benennt einige Nacktstrände und Unterkünfte für Nudisten rund um die Welt. In den eigentlichen Nacktstrände Hotspots hat es dann schon einige Lücken. Da helfen andere Webseiten. Siehe unten.
Aber guter Beschrieb der vorhanden Nacktstrände mit hohem Detailierungsgrad.
Ein weitgereister Nudist berichtet von seinen Besuchen an Nacktstränden und ergänzt die von ihm noch nicht besuchten Orte mit Informationen. Diese Seite ist sehr umfangreich und enthält wertvolle Informationen für die Planung von "NAKATION".
Dem AirBnB sehr angeglichen von der Idee her. Man muss sich allerdings zuerst kostenlos registrieren. Dies geht schnell und ohne email Link Aktivierung.
Die französische Naturisten-Vereinigung unterhält eine eigene Webseite. Hier erfährt man sehr viel über Campingplätze, Nacktstrände und allgemeine Themen rund um den Naturismus und Nudismus in Frankreich.
Diese Seite enthält Angaben zu Nacktstränden in Katalonien somit auch in Barcelona und Umgebung. Denke Katalonien darf als Paradies für Nudisten bezeichnet werden. Hier gibt es sehr viele Nacktstrände, die es zu entdecken gilt.
Katalonien ist ein Paradies für Nudisten, sehr viele Nacktstrände!
Naturist Directory
Einfach gehaltene Webseite mit vielen Informationen. Die Schweiz kommt hier etwas schlecht weg. Wir haben viel mehr zu bieten, als diese "alten" Naturisten-Vereine hinter grossen Betonmauern.
auf die Google Map klicken um die genaue Position zu erhalten
A Naturist World
Nach einem kostenlosen kurzen Anmelden hat man Zugang zu vielen Informationen rund um den Naturismus. Vor allem hat man Zugang zu der guten Übersicht von Nacktstränden auf der ganzen Welt.
Auf der Webseite wird angegeben, wer gerade wo online ist und somit können Fragen zu lokalen Nudistenstränden direkt gestellt werden!
Nacktstrände in England/Schottland (Britannien)
Wer hätte das gedacht. Aber sie existiert, eine tolle Webseite mit umfangreichen Informationen über den Nudismus in diesem grossen (etwas kalten) Land.
Publiziert24. September 2022, 16:00, von Laura Zygmunt
Naturismus in der Schweiz:
FKK-Ferien werden bei Jungen und Familien immer beliebter
In Deutschland ist FKK wieder in, vor allem bei Jungen und Familien. Wir haben uns bei Vereinen in der Schweiz umgehört, um zu erfahren, ob auch hierzulande vermehrt die Hüllen fallen.
Naturismus liegt im Trend: Ihre Freizeit nackt in der Natur zu verbringen, ist für viele Schweizerinnen und Schweizer das schönste Gefühl.Getty Images/iStockphoto
Gemäss der Zeitung «Welt» ist dasNacktsein in Deutschland wieder voll in Mode – und das vor allem bei jungen Menschen sowie Familien. Die Nachfrage nach Nakation (Naked Vacation, Nackturlaub) steige. «Das bestätigen auch deutsche Vereine und Touristiker», heisst es im Artikel. Wir wollten wissen, ob das auch in der Schweiz der Fall ist und haben bei verschiedenen Organisationen sowie Vereinen nachgefragt.
Die Wärme der Sonne auf der nackten Haut spüren und ganz man selbst sein – das geniessen viele. So auch im Verein Heliosport Aargau. «Wir zeigen uns nicht nackt, wir leben nackt» lautet das Motto des Mehrgenerationen-Campingplatzes.
Auf dem Campingplatz des Vereins Heliosport Aargau lassen die Mitglieder ihre Kleidung im Wohnwagen.heliosport.ch
Diese Philosophie ist Toni Möckel als Präsident des Vereins sowie als Vorstandsmitglied der Schweizer Naturisten Union besonders wichtig: «Der Begriff FKK wird leider teilweise mit etwas Schmuddeligem assoziiert, weshalb wir uns lieber Naturisten nennen.»
Und auch laut Martin Beck, Präsident der Organisation von Naturisten in der Schweiz (ONS) und des Naturistengeländes Thielle in Gampelen in Bern, steckt hinter Naturismus mehr als nur das Ausziehen von Kleidung. «Unser Lebensstil ist nicht nur nackt, sondern auch vegetarisch, rauch- und alkoholfrei. Für viele Menschen ist das befreiend.»
Der Gedanke hinter Naturismus: Wer nackt ist, spürt sich selbst besser und fühlt sich stärker mit der Natur verbunden.Pexels/Lola Russian
Interesse an Naturismus steigt in der Schweiz
Anscheinend sehnen sich wieder mehr Menschen nach diesem befreienden Lebensstil, denn verschiedene Vereine in der Schweiz verzeichnen aktuell ein gesteigertes Interesse am Naturismus, gerade auch von jungen Leuten und Familien mit Kindern.
Dazu gehört unter anderem das Naturistengelände Sonnenbad Schönhaldein der Nähe von Affoltern am Albis in Zürich. Gemäss Präsident Urs Blattmann verzeichnete der Verein in diesem Jahr so viele junge Interessierte wie noch nie. Innerhalb des Vereins existiert sogar die eigenorganisierte Gruppe Junge Naturisten.
Die Gründe für die Zunahme sieht Blattmann insbesondere im Zusammenhang mit dem aktuellen Zeitgeist. «Viele Menschen möchten heute bewusster leben. Trends wie Klimaaktivismus, vegane Ernährung sowie Teilzeit-Arbeit laufen parallel zum Naturismus und passen gut zusammen.»
Im Naturisten-Verein Heliosport Baselklingt es ähnlich. Laut einem Vorstandsmitglieds hat der Verein diese Saison einen markanten Anstieg an Anfragen für Mitgliedschaften verzeichnet, darunter auch vermehrt junge Familien. «Von unseren neuen Mitgliedern hören wir immer wieder, dass sie das Bedürfnis haben, in einem geschützten Raum Naturismus erleben zu dürfen.»
Auch Martin Beck vom Verein ONS freut sich über diese Entwicklung. Die grösste Naturisten-Vereinigung der Schweiz, die derzeit rund 3500 Mitglieder umfasst, hat ebenfalls eine Zunahme der Gäste verzeichnet. «Vor allem Familien und junge Leute finden ihren Weg zu uns, was unseren Verein natürlich freut. Gerade unser grosses Sommerprogramm ist bei jungen, sportbegeisterten Mitgliedern auf grossen Anklang gestossen.»
Doch gemäss Toni Möckel von Heliosport Aargau ist die Überalterung in den Vereinen immer noch ein Problem. «Es ist richtig, dass es guten Zulauf von neuen, auch jungen Mitgliedern gibt. Dennoch ist kein starker Trend erkennbar.» Die junge Gesellschaft sei ihrem Körper gegenüber mehrheitlich kritisch eingestellt und wolle sich nicht ausziehen. «Schlussendlich sind überzeugte Naturistinnen und Naturisten für die Vereine wichtiger als Quoten-Mitglieder.»
Naturismus ist ein Lebensstil. Oft leben die Mitglieder solcher Vereine auch bewusst und geben acht auf ihre Umwelt und Ernährung.Pexels/Anna Shvets
FKK-Paradies Schweiz auch im Ausland beliebt
Während einige Schweizer ihre FKK-Ferien lieber im Ausland machen, um anonym zu bleiben, zieht es Gäste aus dem Ausland umgekehrt in die Schweiz. So begrüsst Heliosport Aargau regelmässig Gäste aus Frankreich, Italien, Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Österreich auf dem Campingplatz. Im Verein Heliosport Basel treffen vor allem regionale Gäste aus der Schweiz sowie Deutschland aufeinander.
Auf dem Naturistengelände Thielle am Neuenburgersee hat es unter anderem viele Gäste aus Deutschland, England sowie den Niederlanden. Gerade Holländerinnen und Holländer seien begeistert vom Naturismus und auch auf dem Campingplatz Schönhalde des Öfteren zu Gast.
Nackt hier, nackt dort: Während Nacktheit in der Schweiz einigermaßen akzeptabel ist und in Saunen sogar gefördert wird, ist Nacktwandern in der Schweiz nach wie vor tabu – aber nicht illegal.
Hardcore-Nacktwanderer behaupten, dass Barfußlaufen die ultimative Art ist, sich mit der Natur zu verbinden.
Wer sich über Nacktwandern informiert, wird zweifellos auf den Skandal im Schweizer Appenzell stoßen: Nachdem ein Nacktwanderer an einem öffentlichen Picknickplatz und einem christlichen Altenheim vorbeigegangen war, riefen Augenzeugen die Polizei. Der „Nur-mit-Stiefeln-Wanderer“ wurde mit einer Geldstrafe von 100 Schweizer Franken belegt, aber der Schweizer Kanton ließ es nicht dabei bewenden. Aus Angst, dass Appenzell zu einem Hotspot für Nacktwanderer werden könnte – eine nicht ganz unbegründete Angst, da die Medienaufmerksamkeit tatsächlich mehr Nudisten auf ihre Wanderwege lockte – beschloss das Gericht, das Nacktwandern im Kanton Appenzell vollständig zu verbieten.
Da jedoch kein anderer Schweizer Kanton den Sport verboten hat, bleibt Nacktwandern im Rest des Landes völlig legal. Wo sind also die Nacktwanderer jetzt?
Die nackte Wahrheit
Nacktwandern „wird in der Schweiz nicht sehr gut angenommen, daher bleiben wir diesbezüglich vorsichtig“, sagte Andrée de Siebenthal, die Sekretärin der Schweizerischen Gesellschaft für Naturwissenschaften (SNU-UNS), als sie für ein Interview kontaktiert wurde. Sie fügte hinzu, dass die Mitglieder der Gruppe den Sport nicht kommentieren würden, obwohl es in der Schweiz keine Gesetze gegen Nacktheit an öffentlichen Orten gibt. Tatsächlich gibt es im Land eine Reihe offiziell gekennzeichneter FKK-Strände. Es ist nicht ungewöhnlich, in den Sommermonaten Menschen oben ohne in Parks oder an Seen sonnenbaden oder völlig nackt auf Balkonen herumlaufen zu sehen. Es ist so üblich, dass einige Restaurants am See Schilder aufstellen mussten, die darauf hinweisen, ob das Betreten oben ohne erlaubt ist oder nicht. Darüber hinaus wird Nacktheit in der Schweizer Saunakultur tatsächlich erwartet. Es ist einer der wenigen Orte in der Schweiz, an dem Sie einen verächtlichen Blick ernten, wenn Sie versuchen, bekleidet hineinzugehen.
In traditionellen Schweizer Saunen wird das Betreten in Kleidung oder Badeanzügen tatsächlich missbilligt.
Die naturalistische Kultur in Europa entstand im 19. Jahrhundert in Deutschland mit der „Freikörperkultur“-Bewegung (FKK). Die Mitglieder der FKK glauben, dass Nacktheit die einzige Möglichkeit ist, sich wirklich mit der Natur zu verbinden. Naturalismus findet man in ganz Europa, am beliebtesten ist er jedoch in Deutschland und Skandinavien.
Der erste FKK-Club der Schweiz wurde 1927 gegründet, etwa zur selben Zeit, als Nacktsportveranstaltungen populär wurden. FKK-Clubs begannen, Nacktvolleyball-, -fußball- und -badmintonspiele zu veranstalten. Es sollte daher keine Überraschung sein, dass Nacktwandern in Mode kam. Aber es gibt einen großen Unterschied zwischen Nacktvolleyball und Nacktwandern: FKK-Mitglieder müssen ihre ausgewiesenen Nacktbereiche verlassen und öffentliche Wanderwege aufsuchen.
Warum sollte jemand nackt wandern wollen?
In erster Linie, um die Natur intensiver zu spüren: Den Wind auf der Haut, die Hitze der Sonne, die Erde unter den Füßen und sogar den Regen, der über den Körper strömt, so die Naturforscher.
Wenn Sie in den wärmeren Monaten Ihren ganzen Körper in der Sonne baden, erhalten Sie eine gesunde Dosis Vitamin D, das Ihr Immunsystem sowie Ihre Knochen und Muskeln stärkt. Eine hohe Vitamin-D-Zufuhr schützt Sie auch vor Atemwegsviren. Laut Experten hat Nacktwandern in den Wintermonaten ebenfalls gesundheitliche Vorteile. Wenn Ihr Körper durch die ununterbrochene Kälteeinwirkung gestresst ist, lernen Sie, durchzuatmen, und Ihre Stresshormone werden gemildert, was zu einer Stärkung Ihres Immunsystems führt.
Nacktwandern kann auch gut für das Selbstwertgefühl sein. Eine Studie im Journal of Happiness ergab, dass Nacktwandern das Selbstvertrauen und die Zufriedenheit steigern kann.
Naturforscher zieht es in die Schweiz, weil „wildes Campen“ oder das Aufstellen eines Zeltes außerhalb eines ausgewiesenen Campingplatzes im ganzen Land oberhalb der Baumgrenze erlaubt ist.
Zeit, sich auszuziehen und loszuwandern
Außer Socken und Schuhen brauchen Sie nichts. Hardcore-Nacktwanderer verzichten sogar darauf. Barfußwandern erfordert jedoch etwas Training. Die Füße werden am Anfang definitiv wehtun, daher ist es empfehlenswert, sich auf kurzen Spaziergängen zunächst Hornhaut zuzulegen. Apropos Schmerzen: Laut Nudisten sollte man den Rucksack vor dem Aufbruch auf nackter Haut testen, um sicherzustellen, dass er nicht zu sehr scheuert.
Obwohl man das Haus theoretisch nackt verlassen könnte, tragen die meisten Wanderer auf dem Weg zum Wanderweg Kleidung. Kleidung dabei zu haben ist praktisch, wenn man in einem Schweizer Bergrestaurant eine Pause einlegen möchte. Das wichtigste Wanderutensil: Sonnenschutz.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Nacktwandern sowie die gesamte Freikörperkultur nichts mit Erotik zu tun haben. Wer sich auf ein Nacktwanderabenteuer begeben möchte – insbesondere in einer Gruppe – sollte dies wissen und jegliche Art von Anstarren oder sexuell provokantem Verhalten vermeiden.
In der Schweiz gibt es Nacktwandergruppen, die jedoch schwer zu finden sind. Eine Website, die Wanderer miteinander verbindet, ist Meetup.com.
Keine offiziellen Wanderwege
Da ich selbst schon viele Wanderungen unternommen habe, ohne jemals einem Nacktwanderer begegnet zu sein, würde ich behaupten, dass der Hype von vor zehn Jahren in der Alpennation abgeebbt ist. In Deutschland gibt es zwei offizielle Nacktwanderwege, in der Schweiz hingegen keinen. Allerdings hat der Kanton St. Gallen 2015 die Einrichtung eines Nacktwanderwegs genehmigt, der aber bisher nicht umgesetzt wurde.
Während es vor zehn Jahren einen Hype gab, ist Nacktwandern zu einer Nischensportart geworden. Es gibt definitiv auch Schweizer Nacktwanderer, aber sie bleiben lieber privat und abseits der ausgetretenen Pfade. Obwohl Nacktheit in der Schweiz mehr akzeptiert wird als in weiten Teilen der Welt, scheint es, als würden sie bei ihrem geliebten (inoffiziellen) Nationalsport eine Grenze ziehen: dem Wandern.
Die Gruppe "Sporty Young Nudists" SYN macht regelmässig Ausflüge auch um nackt zu wandern. Hier sehen wir Eindrücke aus Gran Canaria.
https://www.instagram.com/yo.ungnudists/
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https://www.instagram.com/nakedfun68_4/ Pico de la Nieves, Gran Canaria
17. Juni 2009 Nacktwandern im Toggenburg
Nacktwanderer jetzt im Toggenburg
Seit einigen Wochen tauchen zwischen den Toggenburger Bäumen immer mehr nackte Füdli auf. Es scheint, dass die Nacktwanderer nach dem Verbot im Appenzellerland nun vermehrt im Toggenburg ihrem Hobby frönen.
Toggenburg. Seit die Innerrhoder an der Landsgemeinde von Ende April beschlossen haben, Nacktwandern mit einer Busse zu ahnden, zieht es die Anhänger dieses Hobbies ins Toggenburg. In den letzten Wochen wurden verschiedentlich nackte Männer im Grossraum Ebnat-Kappel gesichtet. Unter anderem waren einzelne von ihnen im viel begangenen Hochmoorgebiet Salomonstempel, bei einem Restaurant im Wandergebiet unterhalb des Tanzbodens, aber auch im Dorf zu sehen.
Dadurch wurden sie zwar zum Gesprächsthema, zu offiziellen Klagen ist es aber gemäss dem Ebnat-Kappler Gemeindepräsidenten Christian Spoerlé bisher nicht gekommen.
Nackt wandern ist im Kanton St. Gallen auch nicht explizit verboten. Allenfalls könnte es unter den Tatbestand der mutwilligen Belästigung fallen, erklärt Hans-Rudolf Arta, Generalsekretär des kantonalen Justiz- und Polizeidepartements.
Bisher gebe es aber keinen entsprechenden Entscheid, da nie Anlass für ein rechtliches Vorgehen bestanden habe. Damit das so bleibt, appelliert er an das Taktgefühl der Nacktwanderer und hofft auf deren Rücksichtnahme. (ban)
Nackt-Wandern (FKK-Wandern): Fühl dich frei! Mit Regeln
Wer sich gerne nackt bewegen will, begeht einen Tabubruch. Doch der lohnt sich beim Wandern erst recht, denn im Adamskostüm spürt man Wärme, Wind und frische Luft viel intensiver. Wenn du Dinge wie den richtigen Rucksack und Wanderweg kennst, wird das Abenteuer unvergesslich gut.
„Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt“ lautet eine abgewandelte Weisheit des griechischen Dichters Hesiod. Das gilt beim Wandern buchstäblich, denn das ist ein schweißtreibendes Geschäft. Problem: Wenn man schwitzt, klebt die Kleidung auf der Haut, da kann sie noch so high tech sein – ekelhaft! Die Lösung: Kleidung gleich weglassen, genannt FKK-Wandern.
Weltweiter Nacktwander-Tag am 21. Juni / World Naked Hiking Day
Dieser Tag wird als ein inoffizieller Anlass im Jahreskalender beschrieben, aber es tauchen immer mehr Informationen dazu in Sozialen Medien (Instagram, Facebook, Twitter) auf. Der Nacktwander-Tag wird immer am 21. Juni in Erinnerung gerufen und Nudisten zur Teilnahme aufgefordert.
Das Konzept ist schnell erklärt: Wie beim Nacktbaden geht es allein darum, keine Kleidung zu tragen und mit diesem Tabubruch sich auf ein kleines Abenteuer einzulassen. Außer Wanderstock, eventuell Schuhen (manche wandern auch barfuß) und Rucksack mit Verpflegung wirst du nichts weiter an dir haben. Die Kleidung für An- und Abreise zur Wanderdestination bleibt gut verstaut und ist nur für zivilisatorische Notfälle gedacht.
Welche Vorteile hat FKK-Wandern?
ungehinderte Körperregulation: Man schwitzt nicht übermäßig, da die Haut nicht „eingepackt“ ist.
alles wird intensiver wahrgenommen: die wärmenden Sonnenstrahlen, jeder Windhauch, die Frische im Wald … Aber eben auch: Krabbelkäfer an den Füßen, Fliegen und Mücken auf der Brust … oder am Rücken … oder ganz woanders … Ob einen das nun mehr stört oder weniger, Fakt ist, dass du beim FKK-Wandern wieder mehr deine Sinne benutzen kannst.
baden unkompliziert: Siehst du einen See, kannst du direkt nacktbaden, ohne dich erst umzuziehen. Nach dem Badespaß wanderst du direkt weiter und trocknest in wenigen Minuten.
Übrigens: Wenn du einen Wanderurlaub in einem der von TUI angebotenen Nudistenhotels genießt, entfällt die tägliche An- und Abreise zum Wanderweg und du bist unter vielen Gleichgesinnten!
Was muss man beim FKK-Wandern beachten?
Nacktwanderer kann man als gemäßigte Rebellen bezeichnen: Sie wollen aus der Kleider-Konvention ausbrechen, aber dies niemand anderem aufzwingen. Das ist bei den ebenfalls nackten Sauna-Enthusiasten schon mal anders … Du kannst also ruhig Nacktwanderer ansprechen, die dir über den Weg laufen, auch wenn du selbst nicht so unterwegs bist, wie Gott dich schuf.
FKK-Wanderer geben gerne Auskunft über die nächsten Ausflugstermine- und ziele ihrer Gruppe. Schließ dich ihnen an. Mit mehreren Mitstreitern fällt es gerade Einsteigern leichter, loszulassen. In der geballten Nacktheit geht man gewissermaßen unter 😉
Wer mitmachen will, dem sollte klar sein: Es geht um Nacktheit, nicht Erotik. Wie auch bei der Freikörperkultur allgemein geht es nicht darum, durch Nacktheit aufzureizen. Deswegen ist aufreizende Badekleidung / Unterwäsche tabu, ebenso wie attraktive Mitwanderer anzugaffen.
Ausrüstung: Das solltest du mitnehmen
Die folgende Liste solltest du beim Packen vor deiner ersten Tour durchgehen. Schließt du dich einer Gruppe an, haben diese meist auf das Wanderareal zugeschnittene Checklisten und Wanderkarten.
Rucksack: Da du auch beim FKK-Wandern auf jeden Fall einen Rucksack brauchst, dieser nun aber direkt auf deiner Haut reibt, wähle ein Modell das überall gleichmäßig am Rücken anliegt.
Sonnenschutz: Wer nackt wandert entblößt auch Körperstellen, die sonst nicht so viel Sonne abbekommen. Sonnencreme ist deswegen ein Muss und auch der Sonnenhut gehört trotz aller Nacktheit auf den Kopf.
Handtuch: Nicht nur für ein spontanes Sonnenbad als Unterlage praktisch, nein unerlässlich, wenn du dich zum Beispiel auf einen Baumstamm setzen willst.
Detaillierte Wanderkarte: Informiere dich über den Bewuchs (nicht den deiner Mitwanderer). Meide Routen mit dichtem Heckenwuchs; das gibt nur Kratzer!
Beste Destinationen fürs Nacktwandern – Wo ist es legal?
Schweiz:
Ein Gesetz gegen das Nacktwandern gibt es nicht in der Schweiz. Die Kantone können jedoch Regeln hierzu erlassen und Nacktwanderer so wie im Kanton Appenzell Innerroden diese auch büssen (was aber bis jetzt nach meinem Wissen nur gerade einmal vorkam).
Die Lage in der Schweiz ist sehr unübersichtlich und es kommt sehr selten vor, dass es zu einer Verzeigung kommt und noch weniger zu einer entsprechenden Busse.
Hier eine Webseite, die viele Infos zu diesem Thema enthält. Dies zeigt aber auch auf, dass Nacktwandern in der Schweiz ein Thema ist und eben auch praktiziert wird.
Ein Gesetz gegen Nacktheit in der Öffentlichkeit gibt es nicht, nicht einmal gegen Nackedeis auf öffentlichen Plätzen. Das Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG) untersagt allerdings die Belästigung der Allgemeinheit und die Beeinträchtigung der öffentlichen Ordnung (Paragraph 118 „Belästigung der Allgemeinheit“) und wird bei Beschwerden angewandt.
Fühlen sich andere durch FKK-Wandern belästigt, wird eine Ordnungswidrigkeit festgestellt und Bußgeld und Platzverweis drohen. Damit auf Dauer FKK an bestimmten Orten nicht untersagt wird, sollte man bei spätestens bei Beschwerden das Nacktwandern lieber woanders hin verlagern.
Sowieso ist das Credo beim FKK-Wandern: Respekt, nicht Konfrontation. Halte dich mit deiner Gruppe beim Nacktwandern an wenig begangene Strecken in entlegenen Gebieten und wandere im allerbesten Fall nur wochentags, um Begegnungen zu vermeiden. Kommst du an einem Restaurant vorbei, zieh deine Notbekleidung an. Nicht jeder „Textile“ kommt mit so viel unerwarteter Nacktheit klar und auch das ist völlig in Ordnung.
International:
Ähnlich entspannt wie in Deutschland sieht die rechtliche Situation in Dänemark und den Niederlanden aus. In Österreich ist Nacktwandern offiziell erlaubt, unter Wahrung „des öffentlichen Anstands“. Die Rechtsprechung in der Schweiz zum „blütteln“ (blank ziehen) ist kantonal unterschiedlich.
Auch Spanien gilt als relativ liberal, was das Erlauben von Nacktheit angeht. Doch zunehmend gibt es Urteile und Verordnungen dagegen, wie die Betreiber des Naturistenportals natury.de recherchiert haben. Unbedenklich: An den riesigen Strandgebieten von Fuerteventura und Lanzarote seien FKK-Tageswanderungen aber weit verbreitet. Und auf Gran Canaria kämen Naturisten im Bereich der Maspalomas Dünen sowie am Strand zwischen Playa del Ingles und Maspalomas voll auf ihre Kosten.
Meine persönlichen Erfahrungen mit Nacktwandern in Spanien:
https://www.instagram.com/swiss.nudist/
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In Frankreich flanieren seit 2007 FKK-Wanderer im trockenen Flussbett des Aiguillon in der Region Languedoc-Roussillon. Ganz ungefährlich ist das nicht: Die „Zurschaustellung der Geschlechtsteile“ kann mit einem Jahr Gefängnis und etwa 15.000 Euro Strafe enden.
Andere Teile der Welt ahnden noch schärfer. In vielen muslimischen und asiatischen Ländern ist Nacktbaden grundsätzlich verboten, an so etwas „exotisches“ wie Nacktwandern ist gar nicht zu denken.
Wo ist FKK-Wandern nicht nur erlaubt, sondern gern gesehen?
Auf den beiden sogenannten Nacktwanderwegen in Deutschland ist wandern im Adamskostüm gern gesehen – aber dennoch kein Muss. Man erkennt sie am gelben N:
Harzer Naturistenstieg (Wipper-Tal, Südharz): Der „älteste Nacktwanderweg“ (der beiden), eröffnet wurde dieser 2010. Ersonnen hat ihn der Gastwirt und Campingplatz-Betreiber Heinz Ludwig, der die touristenarme Gegend für wie geschaffen für so ein Unterfangen hielt. Der 13 Kilometer lange Rundweg führt von Dankerode aus über die Leuschner Brücke, durch das Wippertal zur Wippertalssperre und zurück. Hier gibt es weitere Informationen.
Naturistenweg Undeloh (Lüneburger Heide): Besteht seit 2012 und wurde durchgesetzt von der Gemeinde Undeloh, 50 Kilometer südlich von Hamburg. Zehn Kilometer können hier im Rundweg unbekleidet erwandert werden. Die Vegetation in diesem Naturschutzgebiet ist sehr waldig und daher blickdicht (!) Der Start- und Endpunkt liegt beim Parkplatz süd-westlich von Wesel in Richtung Wehlen. Hier gibt es weitere Informationen.
Nun, wo du in der Theorie des FKK-Wanderns bewandert bist, kannst du in die Praxis übergehen. Denn wie sagte schon Mark Twain? „Das Geheimnis des Vorwärtskommens besteht darin, den ersten Schritt zu tun.“
Oktober 2017
NACKT-RENNEN: Schweizer führen neue Kategorie ein, Nudisten werden ihre Freude haben... und der Nudismus auch.
01.04.17
Quelle: Pressemitteilung
„Zurück zur Natur“ – unter diesem Schwerpunktthema steht die 16. Austragung des Transviamala vom Sonntag, 22. Oktober. Passend dazu lancieren die Organisatoren die „Nackt-Rennen“-Kategorie. „Das Naturerlebnis kommt damit gleich doppelt zur Geltung“, sagt OK-Chef Thomas Häusermann.
Mit der neuen Kategorien nehmen die initiativen Veranstalter der Uniùn da sport Tumpriv einen Trend auf: Nackt rennen erfreut sich im Ausland steigender Beliebtheit. Die Schweizer laufen, einmal abgesehen vom Nacktwandern, diesbezüglich hinterher – und das möchten die Transviamala-Ausrichter mit der schweizweiten Premiere ändern.
Wie die Originalstrecke (19 Kilometer) und die Kurzdistanz (11,5) beginnen die Teilnehmenden der „Nackt-Rennen“-Kategorie ihr sportliches Abenteuer im Dorfzentrum von Thusis. Von dort führt es die Läufer und (Nordic-)Walker durch die sagenumwobene und mystische Viamala-Schlucht an den Schamserberg ins beschauliche Donat. Ganz nackt werden die Angehörigen der „Nackt-Rennen“-Kategorie allerdings nicht unterwegs sein; erlaubt sind Schuhe, Socken und eine Kopfbedeckung, Frauen dürfen zusätzlich ein Top tragen.
Das Anmeldeportal für die neue Kategorie und die anderen zwei Läufe innerhalb des Transviamala öffnet am 1. Mai. Eine frühzeitige Anmeldung lohnt sich, denn das Teilnehmerfeld bei der „Nackt-Rennen“-Kategorie ist, wie auch in den zwei „bekleideten“ Läufen, begrenzt. (pd)