Die einzige Plattform für Schweizer Nudisten, die gerne Nacktbaden/FKK betreiben und sich für nackte Aktivitäten und Infos in der Schweiz interessieren. Hier hat das Nacktsein auch ohne Zensur seinen Platz. Beste Übersicht im BLOG auf Laptop/Notebook/Desktop!
Gruppe auf Instagram: @nackte.schweiz
Eine der grössten Nackt-Anlagen in der Nähe der Schweiz (wohl auch im Raum Baden-Würtemberg). Hier kann man sich den ganzen Tag nackt bewegen, ob auf der Liege, im Wasser, in der Sauna oder draussen beim Abkühlen. Also die Badehose grad zu Hause lassen. Ab der Schweizer Grenze in etwas mehr als einer Stunde erreichbar. Haben das Badeparadies während der Corona Zeit besucht. Für die €42 als Tageseintritt (inkl. Sauna) kriegt man was geboten:
Grosser Indoor-Pool mit Swim-up Bar
Liegen im grossen Indoor Pool (mit Massage-Düsen)
Outdoor-Pool mit Sprudel und Liegen
Viele Liegen im ganzen Areal
Restaurant gleich neben dem Pool
über 10 Themen-Saunen und die dazu passenden Aufgüsse
Infrarot Liegen und zwei bezahlbare Massageliegen
4 Salz-Wasserpools mit toller Aussicht
jeder Gast hat sein eigenes Schliessfach
Armband erlaubt den entsprechenden Zutritt und gilt gleichzeitig als Bezahlmöglichkeit z.B. im Restaurant oder an der Swim-up Bar
Das Parking für €3 kann vorab online gebucht werden und wird an der Kasse in ein Ausfahrtticket umgewandelt.
Die Preise an der Swim-up Bar und im Restaurant sind moderat, d.h. man kriegt was fürs Geld. Die Aufgüsse werden an den zahlreichen Bildschirmen und auf Stehtafeln immer wieder angekündigt.
Zur Abkühlung nach einem Saunabesuch kann die grosszügige Wasserfall-Dusche genutzt werden (herrlich) oder einer der drei aussen Tauchbecken. Es gibt auch einen Eis-/Schneespender. Überall sind auch Trinkstellen vorhanden. Die sanitären Anlagen sind sehr gut und aus besten Materialien.
Rundum kann man hier einen ganzen Tag "locker" verbringen.
Mit dem Verein SauNah.ch auch im Sommer saunieren!
Saunieren heisst auch "Nacktsein". Eine für die Gesundheit ideale Kombination. Das Saunieren ist weltweit immer wieder unter Druck, wenn Menschen glauben, dass eine Bekleidung in der Sauna nötig sei. Dennoch gilt in den meisten Fällen: In die Sauna geht man nackt. Das hat auch ein paar gute Gründe: Zu viel Stoff am Körper verhindert die Verdunstung und damit die Kühlung des Körpers. Ausserdem sollen sich durch angestauten Schweiß unter der Kleidung mehr Keime und Bakterien sammeln. Und noch wichtiger: wenn nackt sind alle Menschen gleich, ob dick oder dünn ob gross oder klein. Alle befinden sich auf Augenhöhe und müssen ihre "Verkleidung" draussen lassen.
Saunieren ist übrigens ein gesellschaftlich hochstehender Anlass und dies nicht nur in Finnland. In der Sauna trifft man sich für gute Gespräche, sich auch wieder über die letzten Entwicklungen in der Gesellschaft zu informieren und eben die Hygiene des Körpers sicherzustellen. Dies war früher der Hauptgrund für einen Besuch in der Sauna, als es noch kein fliessendes Wasser in den entlegenen Gegenden Finnlands gab. Aber auch heute noch ist Saunieren der beste Ersatz für eine Dusche oder ein Bad mit viel Shampoo oder Badezusätze. Diese sollte man nach Möglichkeit überhaupt nicht verwenden, denn das Saunieren selbst ist die beste Reinigung der Haut. Mit einem nachträglichen Duschen mit Shampoo oder Gel erreicht man ausser einer zusätzlichen Belastung der Haut, nämlich nichts. Noch reiner kann eine Haut nach dem Saunieren gar nicht sein. Ein weiterer Grund, warum der Sauna-Besuch nackt zu erfolgen hat.
Seit einigen Wochen ist die neue "Holz-Sauna" im Verein im Betrieb und wird rege genutzt. Dies mehrheitlich von den Vereinsmitgliedern, aber auch von Sauna-Begeisterten Kunden, die eine Sauna für eine gewisse Zeit mieten. Der Verein bringt diese vorbei oder kann vom Kunden selbst abgeholt werden, wenn er oder sie über die nötige Anhängervorrichtung und Zulassung verfügt.
Auch im Sommer machen Ausflüge in die Sauna Spass und sind ebenso gesund wie im Winter.
Die neue SauNah vom Verein kann am gewünschten See, an deinen Lieblingsfluss oder einfach in der freien Natur benutzt werden. Die "Puola"-SauNah (so heisst sie offiziell) hat einige Besonderheiten😎, die das mobile Saunieren noch erlebnisreicher gestaltet. Eingebaut ist ein grosses Panoramafenster, dass von aussen her bei Tageslicht nicht einsehbar ist. Eine komfortable Dusche😁 mit Regen-Brause ist ebenfalls vorhanden (mit einem einfachen Garten-Schlauch aussenseitig anschliessbar wenn die SauNah nahe bei einem Haus steht). Ist das nicht eine tolle Sache?😎 Jawohl - diese SauNah kann man zu günstigen Konditionen mieten.✌️Tagesmiete liegt bei CHF 150 für 24 Stunden (inkl. 3 Stunden Holz). Also - let's schwitz 😁
Selbst an einer PRIDE in Berlin gehen Deutsche gerne nackt auf die Strasse und mit Bodypainting bringen sie auch grad noch Schwung in die ganze nackte Sache. Einfach toll. Ok, der Sven ist ja Schweizer, aber lebt in Deutschland. Umso besser, wenn auch junge Schweizer sich ohne Scham auch gerne nackt zeigen.
https://www.instagram.com/model0397/
https://www.instagram.com/jul.heart99/
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Quelle: x.com
Unser Kollege aus dem Grenzgebiet Baden-Württemberg zur Schweiz schickt seine Grüsse aus seinen Ferien in Thüringen und bestätigt, dass gerade in Deutschland das Nacktsein auf dem "Vormarsch" ist und der nachfolgende Bericht bestätigt dies ausdrücklich.
https://www.instagram.com/freibaden123
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https://www.instagram.com/freibaden123 an der Ostsee
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FKK – war das nicht so ein DDR-Ding, das allenfalls noch ein paar Rentner praktizieren? Von wegen: Naturismus liegt im Trend, auch bei Jüngeren und Familien. Textilfreie Urlaubsfreuden locken sogar ausländische Reisende nach Deutschland.
| Lesedauer: 6 Minuten
Von Maike Grunwald
Unbeschwert: Mit der Kleidung auch den Alltag ablegen – das schätzen viele FKK-Urlauber
Quelle: John Lund/ Getty Images
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„Am Anfang war es ein komisches Gefühl, sich auszuziehen. Man denkt, alle gucken. Aber dann guckt gar keiner. Es sind ja alle nackt.“ So wie der Familienvater aus Hessen am FKK-Strand von Cuxhaven-Duhnen beschreiben viele ihr „erstes Mal“.
Mittlerweile kommen er und seine Frau seit fünf Jahren jeden Sommer mit Tochter (heute 10) und Sohn (12) nach „Nackedonien“, wie Einheimische den Abschnitt nennen. Zuerst hätten profane Gründe sie hierher verschlagen: bessere Parkmöglichkeiten, mehr Ruhe, viel Platz, windgeschützte Stellen.
Inzwischen ist die Familie begeistert, auch zu Hause bevorzugen sie ein Bad mit FKK-Bereich. „Die Badehose nervt nur“, meldet sich der Sohn. „Ja, das Nacktsein ist angenehm“, sagt der Vater. „Und wir mögen die Atmosphäre. Freundlicher, familiärer. Auch toleranter. Ob dick oder dünn, das ist hier egal. Man wird nicht taxiert wie am Textilstrand.“
Die Urlauber aus Hessen zählen zu einer Gruppe, die munter wächst. Man sieht wieder mehr Nackte an vielen Stränden der Nord- und Ostsee und an den FKK-Badestellen von Berlin und Hamburg. Vor allem: mehr Newcomer, mehr Jüngere, Familien, internationale Gäste. Die Nachfrage nach Nakation (Naked Vacation, Nackturlaub) steigt, bestätigen Vereine und Touristiker.
Nackt in der Natur beim Wandern oder Radfahren
„Naturismus ist im Kommen. Das zeigt sich auch bei der steigenden Beliebtheit von ‚Nacktivitäten‘ wie Wandern oder Radeln ohne Kleider“, sagt etwa Sönke Reise, Vorsitzender des neu gegründeten Vereins GetNakedGermany. „Bei den FKK-Vereinen gibt oder gab es tatsächlich ein Überalterungsproblem. Allerdings ändert sich dies, auch traditionsreiche Vereine verjüngen sich.“
Sie benennen sich um (etwa die 1949 gegründete Liga für freie Lebensgestaltung in Naturist Camping am Flemhuder See Kiel) und bieten zeitgemäßen, modernen Service. So vermieten sie Tiny Houses oder legen Glasfaseranschlüsse auf ihrem Gelände.
Das Gras mag kitzeln – doch diese Wanderer auf dem "Harzer Naturistenstieg" genießen den direkten Kontakt mit der Natur
Quelle: pa/ZB/Matthias Bein
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„Gerade erleben wir einen Aufschwung, da viele Menschen sich nach Orten sehnen, in denen sie sich in der Natur ungestört aufhalten können“, beobachtet auch Michaela Toepper, Vizepräsidentin des DFK (Deutscher Verband für FreiKörperKultur).
1949 in Kassel gegründet, verbindet die Dachorganisation heute über 130 FKK-Vereine – und ihre Vereinsgelände mit Bade- und anderen Freizeitmöglichkeiten. Nachdem die Mitgliederzahlen jahrelang sanken oder stagnierten, gibt es laut der jüngsten Erhebung (vom Herbst 2021) nun wieder einen Anstieg auf 32.531, plus 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Corona mag dabei eine Rolle gespielt haben. „Urlaub in Deutschland war ja angesagt“, sagt Martina Vavra, Bundesvorsitzende der fkk-jugend, ein Verein für Menschen bis 27 Jahre. „Und da unsere Vereinsgelände kleine Paradiese darstellen, kommen viele neue Mitglieder. Bei uns sind das vorwiegend junge Familien.“
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Der geschützte Raum, den ein Verein bietet, dürfte für Eltern mit Kindern besonders attraktiv sein. Generell wird Respekt und ein sorgsamer Umgang miteinander unter Naturisten großgeschrieben, erotisierendes oder übergriffiges Verhalten ist verpönt.
Naturismus liegt im Einklang mit anderen Trends
Auch außerhalb von Vereinen entdecken mehr Menschen den Naturismus, an Seen, am Meer, im Grünen. Schließlich liegt er im Einklang mit anderen Trends wie Naturverbundenheit und Body Positivity, die Fähigkeit, seinen Körper zu mögen, auch wenn er nicht perfekt ist.
US-Studien ergaben, dass Nacktsein die Selbstakzeptanz steigert. Hinzu kommt das Wohlbefinden und ein Gefühl der Freiheit, ohne störende Badebekleidung an der frischen Luft zu sein: Wer es einmal ausprobiert hat, bleibt oft dabei.
Wind auf der Haut, zurück zur Natur, nichts zwischen mir und dem Meer – es scheint, als erlebe die Tradition der Freikörperkultur in Deutschland nach einer langen Flaute tatsächlich ein Revival. Bereits 1893 gründete sich in Essen der erste FKK-Verein der Welt. Die Lebensreform-Bewegung suchte den Ausbruch aus den ungesunden und naturfernen Bedingungen, die in den Industriestädten herrschten. In den 1920ern wuchs die Initiative. Nach 1933 wurde sie von den Nazis verboten.
FKK boomte – nicht nur in der DDR
Was viele nicht wissen: Auch in der DDR gab es ein Nacktbadeverbot. Erst nach heftigen Protesten der Bevölkerung wurde es 1956 aufgehoben – für gekennzeichnete Stellen. FKK boomte, nicht nur in Ostdeutschland.
In der 68er-Bewegung im Westen galt Nacktheit als Befreiung vom Spießertum. Antiautoritäre Eltern ließen ihre Kinder unbekleidet spielen. Das Freikörperkultur-Ziel Sylt erlebte einen neuen Ansturm: „In jeder Welle hängt ein nackter Arsch“, bemerkte Romy Schneider nach einem Inselbesuch 1968.
Deutsche Naturisten lieben Urlaub in Kroatien, wie hier auf dem FKK-Campingplatz Valalta
Quelle: pa/dpa/PiNCAMP powered by ADAC
Isabell Kroner von Euronature, Spezialist für Naturisten-Urlaub: „Dieses Jahr gibt es ein überraschend hohes Anfrageaufkommen, dem man mangels Verfügbarkeiten nicht mehr gerecht werden kann.“ Sehr starke Nachfrage gebe es von Familien mit mehreren Kindern. Sie suchten bevorzugt naturverbundene FKK-Anlagen, vor allem in Frankreich, mit Angeboten für alle Altersklassen.
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Und noch eine Entwicklung fällt auf: Komfort ist gefragt. „Die meisten Gäste sind an höherwertigen Unterkünften interessiert, aber es wird auch das Angebot von ausgestatteten Zelten genutzt, die inmitten der Natur absolute Entschleunigung bieten“, heißt es seitens Euronature. Viele Urlauber gäben dafür mehr Geld aus.
Zudem gebe es einen „erkennbaren Trend zu mindestens einer zweiten FKK-Reise pro Jahr“. In Kroatien, dem beliebtesten Reiseland deutscher Naturisten, wurden preiswerte FKK-Resorts in Textil-Anlagen umgewandelt, dafür aber höherpreisige Nacktbade-Anlagen wie „Valalta“ modernisiert und ausgebaut, sagt Wolfgang Weinreich vom FKK-Reiseanbieter Miramare.
Frankreich ist Deutschland beim FKK-Urlaub voraus
Auch Resorts in Frankreich erhielten Auffrischungskuren, etwa das älteste FKK-Resort überhaupt, das „CHM Montalivet“ an der Atlantikküste nahe Bordeaux. Überhaupt hat Frankreich, so scheint es, Deutschland in puncto FKK einiges voraus.
Eins mit der Natur: France 4 Naturisme, Anbieter von FKK-Urlaub in Frankreich, ließ Nackte mit typischen Motiven seiner Campingplätze bemalen
Quelle: France 4 Naturisme/Vincent Basler
Unser Nachbarland blickt ebenfalls auf eine lange Naturisten-Tradition zurück – und verzeichnete schon früher ein Revival. „Tatsächlich ist seit zehn Jahren eine neue Begeisterung für den Naturismus zu beobachten. Junge städtische Familien möchten ihren Urlaub so naturnah wie möglich verbringen und dabei Werte wie Respekt und Authentizität erleben“, sagt Philippe Champetier, Co-Geschäftsführer von France 4 Naturisme, nach eigenen Angaben größter Anbieter von FKK-Urlaub in Frankreich.
Nach zwei Jahren Corona-Epidemie verzeichne man nun einen sehr starken Anstieg von Buchungen aus Deutschland – die wichtigste ausländische Kundschaft ihrer Ziele am Atlantik und am Mittelmeer.
Die Gruppe betreibt sechs gehobene FKK-Feriendörfer mit Bungalows, Chalets, Mobilheimen und mietbaren Zelten. Angebote, die es in dieser Form laut Euronature in Deutschland noch nicht genügend gibt, obwohl die Nachfrage vorhanden wäre.
Nackte aus den USA und Polen
Steigende Nachfrage nach deutschen FKK-Zielen gibt es auch aus dem Ausland. Am Berliner Müggelsee etwa sieht man verstärkt Nackturlauber aus den USA, wo bereits 2018 über Nakation als Reisetrend berichtet wurde.
Und am FKK-Strand von Ahlbeck auf Usedom, fußläufig vom Seebad Swinemünde in Polen erreichbar, beobachtet man einen wachsenden Anteil polnischer Besucher. In dem katholisch geprägten Land ist Nacktheit noch ein Tabu, bestätigen Frank Straka von Travelnetto, Anbieter für Polenreisen, und Peter Rijnvis, Präsident der Polish Naturist Federation, die nur rund 100 Mitglieder hat. Also weicht man diskret ins liberalere Ausland aus.
-> Tipps für schöne FKK-Ziele in Europa:
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Welche Strände sind perfekt für Naturisten? Die Buchungs- und Bewertungsplattform Holidaycheck listet diese als beste in Europa:
Kampener Strand, Sylt: Der Abschnitt an der legendären „Buhne 16“ auf Sylt ist seit Jahrzehnten berühmt. Mit Bistro und Strandsauna.
Praia do Homem Nu, Algarve: Der „Strand des nackten Menschen“ erstreckt sich über drei Kilometer auf der feinsandigen Ilha de Tavira. Achtung, starke Strömungen!
Strände von Hvar, Kroatien: FKK-Inselhüpfen – vom Strand des Fischerdorfs Zavala an der Inselsüdseite zum Mini-Eiland Jerolim.
Faliraki, Rhodos: Der einzige FKK-Strand der Insel liegt zwischen dem Textilstrand und der Bucht Anthony Quinn. Überall sonst ist Nacktbaden auf Rhodos verboten.
Jeweils am Freitagmorgen gibt es eine kürzere (60 Minuten) Klasse nackt Yoga für alle Gender. Wir machen ein langsames, auf den Atem konzentriertes Hatha-Yoga. Wir praktizieren Yoga im Kreis. Das Morgenyoga wird von Patrick geleitet.
Die Morgen-Lektion ist ideal um frisch in den Tag zu starten!
Türöffnung: 07:45 Uhr Yoga ab 8:00 Uhr (60 Min.)
Preise
Für Morgenyoga Einzelklasse CHF30.00
Yoga unter Männern*
Jeden ersten Donnerstag im Monat findet das nackt Yoga unter Männern* statt. Wir machen ein langsames, auf den Atem konzentriertes Hatha-Yoga. Wir praktizieren Yoga im Kreis.
Ein Yoga, in dem du dich und deinen Körper noch besser kennenlernen und spüren darfst. Unser Yoga beinhaltet neben den Asanas (Körperübungen) auch Meditationen und Atemübungen. Wir bieten nach der Lektion eine Teerunde an, bei der du dich mit interessanten Menschen über deine Erfahrungen, das Leben, dich und die Mitwelt austauschen kannst.
Es braucht nur eine Portion Mut und eine Prise Verrücktheit.
Jeden Dienstagabend bieten wir nackt Yoga für alle Gender an. Wir machen ein langsames, auf den Atem konzentriertes Hatha-Yoga. Wir praktizieren Yoga im Kreis.
Ein Yoga, in dem du dich und deinen Körper noch besser kennenlernen und spüren darfst. Unser Yoga beinhaltet neben den Asanas (Körperübungen) auch Meditationen und Atemübungen. Wir bieten nach der Lektion eine Teerunde an, bei der du dich mit interessanten Menschen über deine Erfahrungen, das Leben, dich und die Mitwelt austauschen kannst.
Es braucht nur eine Portion Mut und eine Prise Verrücktheit.
Türöffnung: 18:45 Uhr Yoga ab 19:00 Uhr (90 Min.)
Preise
Für Abendyoga Einzelklasse CHF 50.00
Location
Postadresse: nackt Yoga c/o Angele Massage Am Wasser 1 8600 Dübendorf
So gelangst du zu nackt Yoga:
Die Siedlung ist autoarm und hat entsprechend wenig öffentliche Parkplätze. Wir empfehlen die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Anfahrt mit dem Tram: Linie 12 bis Haltestelle Wallisellen, Neugut. Auf der gegenüberliegenden Seite (Zebrastreifen überqueren) findest du links neben dem Tanz Studio nackt Yoga bei Angele Massage, Am Wasser 1 im 1. Stock.
Anfahrt mit dem Auto: Es steht den Kund*innen von nackt Yoga in der Einstellhalle ein Parkplatz Nummer 5 zu Verfügung. Bitte beachte den unten stehenden Plan!
Bericht in der Annabelle Zeitschrift 17.9.2021
Nackt-Yoga wird als befreiend und natürlich beschrieben. Redaktorin Vanja Kadic zweifelte daran – und probierte es selbst aus. Ein Erfahrungsbericht.
Würden Sie sich nackt in einen Raum mit Fremden stellen und Yoga-Übungen machen? Ich auch nicht – eigentlich. Lang habe ich gehadert. Überlegt. Abgewogen. Nachdem ich ein Mail bekam, ob annabelle über Nackt-Yoga berichten will, kam ich ins Grübeln. Mir ist Nacktheit, vor allem im öffentlichen Raum, unangenehm und ich bin diesbezüglich dermassen verklemmt, dass ich in der Frauenbadi nicht mal mein Bikini-Top ausziehe, während alle um mich herum komplett entspannt ihre Brüste freilegen. Mir würde auch nie in den Sinn kommen, zuhause oder an einem Strand nackt rumzulaufen.
Aber warum? Nacktheit kann doch natürlich, befreiend und erdend sein. Das sagen zumindest andere. Woher meine Verklemmtheit kommt, weiss ich nicht. Aber ich merke, dass sie mich plötzlich stört. Warum habe ich Angst davor, wenn ich doch eigentlich weiss, dass Nacktheit voll okay ist und ich mich für meinen Körper nicht schämen muss? Also sage ich zu – und melde mich für neunzig Minuten Nackt-Yoga an. Es ist die ultimative Mutprobe. Ich erhöhe das Schwierigkeitslevel und nehme in der gemischten Gruppe teil, also mit Männern und Frauen.
Erleuchtung oder gute Party-Anekdote
Im besten Fall erhoffe ich mir davon eine Erleuchtung und eine andere, bessere Wahrnehmung meines Körpers. Im schlimmsten Fall sterbe ich vor Ort an Scham oder habe zumindest eine gute Party-Anekdote für die Zukunft, was auch nicht schlecht ist. Einige Tage vor der Lektion google ich Videos von Nackt-Yogis, die sich bei grellem Licht und vor unschöner Kulisse verrenken. Ich bekomme Panik. Solche Posen soll ich unbekleidet vor Fremden machen? Ein wahrgewordener Alptraum. Was habe ich getan? Als der Tag gekommen ist, mache ich mich, bei dreissig Grad viel zu warm angezogen – wohl eine Überkompensation aufgrund der nahenden Nacktheit –, auf den Weg zum Yoga-Studio von Patrick und Mireille, die den Kurs gemeinsam anbieten. Not gonna lie, ich überlege mir, im Tram einfach sitzen zu bleiben und wegzurennen.
An der Tür begrüsst mich Patrick, der als Tantra-Masseur arbeitet, mit einem Lächeln. Mein Gesicht brennt, mein Herz rast und ich begebe mich zur Garderobe, um mich auszuziehen. Ich beruhige mich etwas, als ich meine Umgebung wahrnehme: Das Licht im Raum ist gedämpft, es brennen Kerzen und es riecht angenehm nach Kräutern, ein bisschen wie im Spa. Mit den schlimmen Youtube-Videos hat zumindest die angenehme Umgebung schon mal nichts zu tun – das nimmt mir die Angst.
Flucht-Bedürfnis: Null
In der kleinen Garderobe entblösst sich auch ein Paar und hüllt sich in Handtücher. Ich tue es ihnen nach. Hastig ziehe ich mich aus und lege mir ein Hamam-Tuch um den Körper, ehe ich den Yoga-Raum betrete und mich auf eine Matte ganz hinten setze. Yoga-Lehrerin Mireille sitzt komplett nackt im Schneidersitz (ich bin sicher, die Pose heisst eigentlich anders) vor uns (drei Frauen, zwei Männer). Als alle auf der Matte sitzen, huscht Patrick zu mir und fragt, wie hoch mein Flucht-Bedürfnis sei. Ich sage «Null» – und lüge zu meiner Überraschung nicht.
Niemand glotzt
Mireille fängt mit einer ersten Übung an und um mich herum lassen alle, sehr unauffällig und dezent, ihr Handtuch fallen. Ich mache mit. Und bin erstaunt: Niemand glotzt, die Welt steht noch, ich bin nicht in Ohnmacht gefallen und alles ist okay. Mit beruhigender Stimme erklärt Mireille die Yoga-Übungen. Ich merke schnell, dass die anderen Teilnehmer bei sich sind und auf den eigenen Körper und den Atem fokussieren. Es fühlt sich nicht nach Fleischschau an, man fühlt sich weder unwohl noch beobachtet. Innert weniger Minuten habe ich komplett ausgeblendet, dass ich gerade nackt in einem Raum mit Fremden Yoga mache. Vielmehr bin ich voll bei mir. Ich konzentriere mich darauf, die verschiedenen Übungen möglichst korrekt durchzuführen – und entspanne mich dabei. Während der Übungen betrachte ich ein paar Mal meinen Körper. Es ist seltsam, aber schön, sich selbst auf diese Weise so nah zu kommen. Es tut gut, den Kopf auszuschalten.
Neunzig Minuten lang dauert die Lektion. Als sie vorbei ist, sitzen wir im Kreis, trinken Tee und tauschen uns aus. Inzwischen tragen alle wieder ihr Handtuch. Eine Teilnehmerin bedankt sich bei Mireille für die schöne Erfahrung – auch sie habe in kürzester Zeit komplett ausgeblendet, dass sie nackt sei.
Ich bin positiv überrascht. Erleuchtet bin ich durch die Erfahrung nicht, aber glücklich, dass ich über meinen eigenen Schatten springen konnte. Für mich war es eine entspannende Erfahrung. Ein spannendes Experiment, das mir die Möglichkeit gab, mir Gedanken über meine Beziehung zu meinem Körper zu machen. Vor allem dann, wenn die Welt auseinanderzubrechen scheint, ist es gar nicht schlecht, einen Moment innezuhalten und sich etwas Gutes zu tun. Und wer weiss, vielleicht lass ich nächstes Jahr in der Frauenbadi auch einfach mal das Bikini-Top weg.